Fasnacht in Corona-Zeiten

Was ist es, das uns Sorgen macht
Und zweifeln lässt an Fasenacht?
Wir können´s riechen nicht und sehen
doch wo wir dicht beisammenstehen,
dort wo wir schunkeln, schnurren, singen,
da will´s uns an die Gurgel springen,
will uns mit allergrößter Macht
verderben gar die Fasenacht.
Ein Virus der Coronazunft
verhindert die Zusammenkunft,
der Mäschgerle und Narren
damit sie bloß verharren
daheim in ihren Stuben
die Mädchen und die Buben.
So etwas gab es bisher nie:
dass eine schlimme Pandemie
die Fasnacht gänzlich unterdrückt.
Ich glaub ich werd´ dabei verrückt!
Doch hört ihr Narren, klein und groß:
Wir machen uns nicht in die Hos,
wir werden Möglichkeiten finden
und d´s Virus närrisch überwinden!
Wir nutzen unsre grauen Zellen
Und lass´n uns Fasnacht nicht vergellen.
Im Kleinen auch geh´n Narreteien,
allein, zu zweit oder zu dreien.
Wir bleiben halt dabei im Freien!
Mit Humba und mit Täterä,
Auch das wird wieder einmal schää!
Also auf ihr Narren nicht verzagt,
und wenn Euch einer einmal fragt,
wie das wohl gehen könnt dies Jahr:
die Quaker aus Allmannsdorf machen´s wahr:
die sind auch diesmal wieder froh
und rufen laut ihr Ho Narro!

Willkommen bei der Narrenzunft Quaker

Die Narrenzunft kann mit Stolz auf ihr langes Bestehen zurückblicken. Dank ihrem unermüdlichen Einsatz mit den Besewieber und Besemane, allen Freunden und Helfer, ist es der Zunft möglich gewesen, das Brauchtum zu pflegen und viele andere Aktivitäten in Allmannsdorf durchzuführen. Dafür einen großen Dank.
Eine wichtige Aufgabe sehen wir darin, den Schülern in der Grundschule und unseren Kleinsten im Kindergarten, die Fasnacht näher zu bringen und ihnen viel Spaß und Freude zu vermitteln. Es wird weiterhin unsere Aufgabe sein, Allmannsdorf als einen närrischen Schauplatz zu erhalten.

In diesem Sinne wünsche ich euch und uns eine schöne Fasnacht.

Ho Narro und quak-quak-quak

Quaak

Nachrichten

Die Corona-Krise als Chance für die Fasnacht? ChristophVayhinger , Präsident der Konstanzer Narrenzunft Quaker, hofft auf die Rückbesinnung auf Traditionen.
Quaker-Präsident Christoph Vayhinger möchte die Pandemie nutzen, um die Fasnacht zurück zu ihren Wurzeln zu bringen: „Wir wollen auch 2021 Fasnacht machen, sie lebt ja in unserem Herzen. Aber anders.“

[Quelle: Südkurier, Ausgabe 21.10.2020]

Schon von Anfang an veranstalteten die Quaker in den örtlichen Gasthäusern Narrenkonzerte, doch erst mit Bezug der damals neuen Halle der Grundschule Allmannsdorf im Jahr 1979, welche für die närrischen Tage in „Quakerhalle“ umgetauft wurde, wurde der erste närrische Frühschoppen als Saalveranstaltung mit Programm abgehalten. Zu der Turnhalle kam dann Mitte der achtziger Jahre noch ein Bühnenanbau und ein Bewirtschaftungsbereich, so dass seit dieser Zeit der Frühschoppen nicht nur als närrisch-geistiger Augen- und Ohrenschmaus, sondern auch als schlemmerischer Gaumen- und Magenschmaus von den Allmannsdorfern und ihren Gästen angenommen wird.

Am 16.11.2019 wurde im großen Saal des Allmannsdorfer Rathauses traditionell die fünfte Jahreszeit eröffnet.

Präsident Christoph Vayhinger begrüßte alle Anwesende.

Klaus Brunner stimmte, als neues Ratsmitglied, schon mal als Wahrsager aus dem Orient auf das Motto 2020 ein.

               „Tausend und eine Nacht“